21.04.2020

AGB für DJs - Diese Punkte sollten rein!

AGB für DJs

AGB für DJs

Durch die Verwendung der AGB vereinfacht sich dein Bookingablauf. Da nicht jeder einzelne Vertrag mühselig und zeitintensiv ausgehandelt werden muss.

Ebenfalls wird durch die verwendeten AGB der Vertragsinhalt klargestellt, was unter Umständen zur Vermeidung von Meinungsverschiedenheiten und Streitigkeiten führt

Du packst in die AGBs alles Wichtige rein, dass für dich eine Rolle spielt, wenn man dich bucht. Also alles worauf du wert legst.

Und glaube mir die meisten Sachen weißt du nicht von Anfang an. Sie werden erst klar, wenn es passiert.

Als Beispiel: 

Sagt man dir kurz vor deinem Auftritt dein Booking ab, was vorher noch nie passiert ist, und du somit kein Geld verdient und nicht spielen kannst (vielleicht hast du ja auch andere Bookings nicht annhemen können wegen diesem) – und nun lässt man dich hängen, s weißt du: 

„Ok, ich muss was in meine AGBs rein nehmen, dass ich dennoch mein Geld bekomme, wenn man mich kurz vor dem Gig trotz fester Zusage, hängen lässt“

Oder du kommst auf eine Feier, wo man dir sagte: „Technik steht schon“ und dann steht da Papas Heimkino-Anlage, die niemals für die 300 Gäste die kommen soll langt. Und dann kommt keine Stimmung auf, weil die Anlage scheiße klingt! Alle schieben dir die Schuld zu, obwohl du dein Potential gar nicht ausschöpfen kannst. Dann weißt Du: „Du brauchst Rider-Vorraussetzungen in deinen AGBs.

Das sind beispielsweise Dinge, die passieren dir irgendwann mal. Und dann nimmst du diesen Punkt in deine AGBs auf. Du kannst sie auch Booking Bedingungen nennen.

Sie sollen Dich vor Vorfällen einfach schützen, wie Bookingabsagen, wenn Absprachen nicht eingehalten werden. Sie wollen aber auch Dinge regeln, die in unserer Arbeit wichtig sind, aber die man nicht einzeln abspricht. Weil man nicht tausend Dinge mit jedem Kunden einzeln abspricht. Sondern einige Dinge einfach für deine Arbeit essentiell sind. Man schreibt sie meist vorsorglich für einen „Was wäre Wenn Fall“

Gleichzeitig sollen sie aber auch deinen Kunden schützen und ihm Sicherheit geben. 

Beispiel:

Was ist, wenn du krank wirst. Wer macht dann die Musik? Was passiert wenn die technik abends ausfällt? 

Wann bringt man sie ein?

Bei Verträgen. Wenn du deinen Booking Vertrag machst, kannst Du deine AGBs einfach mit dazu geben, dass der Kunde sie gesehen hat oder weiß, dass es welche gibt.

Wichtig ist, dass du in deinem Booking Vertrag rein schreibst, dass deine AGBs gelten.

Manche lassen sich die AGBs separat unterzeichnen, das kannst du aber machen wie du willst. Wichtig ist, dass der Kunde die Chance hat sie zu sehen.


3 Punkte die rein gehören!

  1. Was ist wenn du krank wirst?
    Das ist ein Punkt, der gibt dem Kunden Sicherheit, weil er weiß: Es gibt eine Regelung für solche Fälle. Das ist meist schon wichtig während der Entscheidungsphase des Kunden.
    Sorgst Du für Ersatz oder kannst du dann den Vertrag einfach auflösen und eben nicht zum Gig fahren? Genau diesen Punt führst du da auf.

  2. Wie wird es mit der Gema gehandhabt?
    Ist die Gema notwendig für die Feier deines Kunden? Wie geht man mit um? Muss sich der Kunde selbst drum kümmern? Kümmerst Du dich drum? Handelt es sich um eine öffentliche oder eine private Veranstaltung? Ist da Gema überhaupt nötig?
    Das sind Punkte, die listest du hier auf, damit von vorneherein klar geregelt ist, wer sich um die Gema kümmert und in welchem Rahmen!

  3. Rücktritt vom Bookingvertrag!
    Wie ist es geregelt, wenn der Kunde nach Buchung dich nun doch nicht mehr möchte. Oder die Feier abgesagt wird? (Grade jetzt in Corona ist das sehr häufig der Fall). Wie sehen da deine regeln aus?

    Welche Kosten fallen für den Kunden an, für die Arbeit, die Du vorab schon gemacht hast: „Musik & Planugnsvorbereitung, Musikkäufe, Zeitaufwand für Vorgespräche, usw“

    Hast du so einen Punkt nicht drin, könnte der Kunde jederzeit und aus jedem Grund dir einfach absagen! – Weil er jemand anderen gefunden hat, weil er sich Geld sparen will, weil plötzlich Kaufreue aufkommt, usw

    Da wir den Tag womöglich auch für einen der vielen anderen Kunden hätten vergeben können, der uns dann nicht einfach absagt, ist es wichtig Stornierungsregeln festzulegen. Das machst du anhand deiner Konditionen und deiner eigenen Regeln. Es gibt da aber auch gesetzliche Grundlagen für, die mindestens gelten.

Als Beispiel:

Die meisten machen es so, dass man nach Buchung immer einen gewissen Prozentanteil der Auftragssumme an den DJ für seine Vorarbeit (da zählt auch Terminreservierung zu) zahlt. Manche behalten da auch eine vereinbarte Anzahlung ein.

Und umso näher der Tag der Buchung rückt, umso kurzfristiger jemand absagt, umso höher fällt die Gebühr aus.


AGBs lässt man meist vom Anwalt machen, da dieser die Punkte wasserdicht prüfen kann, Die Investition darin lohnt meistens. 

Mit was die meisten auf die Schnauze fallen ist die AGBs anderer DJs einfach zu kopieren und als die eigenen auszugeben. Die passen dann nämlich oft in Punkten gar nicht zum eigenen Geschäftsmodell.

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